Elba 1990

Besucherzaehler

Ein kleines Abenteuer vom 28. August bis 7. September 1990

Wo liegt die Insel ELBA?


Die Markierung auf dem obigen Bild zeigt mein "Feriendomizil",
im Hintergrund ist die Toscana des italienischen Festlandes zu erkennen.

 

 

 

Leseprobe Elba

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21 Uhr 10: So langsam hab ich die Schnauze voll vom Fahren. Ich halte ja schon seit der Grenze die Augen auf, um ein Plätzchen zur Übernachtung zu finden. Aber alles war mir bisher nicht gut genug; ich vertraue auf meinen Instinkt, jedes Mal, wenn ich ein annehmbares Fleckchen entdecke, treibt er mich ein Stück weiter: Es muss doch bestimmt noch etwas Besseres geben! Ich wollte eigentlich schon in Stresa am Lago Maggiore halten, es war mir aber zu schick dort. Zwei Kaffs weiter, ich weiß nicht mehr, wie es hieß, sehe ich eine Pizzeria an einer Ecke. Die Verlockung ist fast übergroß; aber ich gebe doch zuerst meinem Spürsinn nach, hinterher soll der Magen zu seinem Recht kommen. Also: ich fahre einfach in Richtung See, kreuz und quer durch verwinkelte Straßen und Gassen und Gässchen und stehe plötzlich direkt in einer einsamen, tollen Parkbucht direkt am See! In der Dämmerung kann ich erkennen, dass es so was wie ein Badestrand sein muss. Na also, wer sagts denn… Hat mal wieder funktioniert!
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Ich sitze auf Deck - bugwärts gerichtet - und bin einfach unheimlich gespannt. Der Sonnenaufgang ist nicht einer der schlechtesten, ich lasse mir den frischen Seewind und den Eindruck des Unwirklichen, des Ungewissen, des Angespannten, schlicht: des Abenteuers durch die langen Haare und die empfangsbereite Seele wehen.
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Hey, du kleine Insel! Ich bin da! Was werden wir wohl erleben? Es muss was zu erleben geben, sonst ist ja der ganze Urlaub für die Katz! Schließlich bin ich kein Strandbadetuchlieger, der sich kaum um die Umgebung schert – auch wenn sie aus Wein, Weib und Gesang und Sonne und Sandstrand bestehen würde!
Nö. Dort, wo ich hingehe, muss was los sein: nicht in Discos oder am Fetenstrand, sondern in der Natur und in meinem Innersten; und zwar eher das Abenteuer der ruhigen Art: intensiv, balsamig, gewiss auch aufregend, erregend; aber still und leise rieselnd, unverletzend. Genesend. Erfrischend. Aufbauend. Neues entdeckend, neue, frische Gefühle erfahrend. Baumelzeit für die Seele…
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...bevor ich fußvorwärts in die Brandung sprang.
Da mein geringes Körpergewicht mich nicht weit nach unten zog, aber genau aus diesem Grunde die Brandung meinen Körper ziemlich weit in die Bucht hinein drückte, hatte ich noch Gelegenheit, diese Einschätzung zu wiederholen: Mann, was bist du für ein Depp, Mann!
Im ersten Moment, als ich wieder nach Luft schnappen konnte, hatte ich noch den Eindruck, dass das alles doch bisher ziemlich okay war: Immerhin bin ich gut zwei Meter runtergesprungen und nicht an irgendwelche Felsen geknallt – jedenfalls noch nicht! Denn das Wasser, zumal es so gepeitscht wird in einer solche Engstelle, hat da irgendwie ganz andere Gesetze: 'Lass keinen raus, der mal da drinne ist!' - So scheint es mir jedenfalls, denn ich komme keinen halben Meter voran, geschweige denn vom Felsen weg, an den ich wohl genagelt werden soll. Die ersten unsanften Kontakte spüre ich schon…
Ich muss unbedingt vom Felsen weg, sonst könnte es mir ganz schnell recht übel ergehen – bloß, wie?

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Dienstag, 28.08.1990, Tag 1

Mittwoch, 29.08.90, Tag 2

Fahrt bis Piombino (Nähe Livorno), wo die Fähre nach Elba wartet.

 

Donnerstag, 30.08.90, Tag 3

Erste Touren auf Elba

Kaum auf dem Zeltplatz eingerichtet begann ich einen Wandertour (auf der Karte unten rechts). Danach zog es mich mit dem Auto durch die Gegend (mitte rechts).

ANMERKUNG: In den ersten Tagen bin ich ständig an meinen Zielen vorbei gefahren! Auf meiner Karte sah alles weiter aus, bis ich realisieren konnte, dass die ganze Insel ja nur 21 Kilometer lang und an den schmalsten Stellen 3,5 Kilometer eng ist...

 

Freitag, 31.8. 1990, Tag 4

An diesem Tag fuhr ich die größeren und kleineren Städte ab auf der rechten Seite der Insel: Rundfahrten

 

Samstag, 1.9. 1990, Tag 5

Zunächst schaute ich mir mal wieder Portoferraio an. Danach begab ich mich auf eine Entdeckungstour an der Küste entlang, die mich das Leben hätte kosten können...

 

Sonntag, 2.9. 1990, Tag 6

Ruck-zuck mal die halbe Insel erfahren (rote Strecke).

 

Montag, 3.9.1990, Tag 7

Die Route von heute:

 

Dienstag, 4.9.1990, Tag 8

Die Laufstrecke des Tages!

 

Mittwoch, 5.9.1990, Tag 9

Letzter Tag auf Elba: Nichts als Ausruhen an drei verschiedenen Stränden!

 Die Umgebung meiner Behausung hat sich gefüllt

Die Gesamtstrecke auf Elba

Donnerstag, 6.9.1990, Tag 10

Bilder während der Abfahrt aus dem Hafen:

 

Freitag, 7.9.1990, Tag 11

Heimfahrt, ohne Bilder...