Das Kolumbushaus

Die Casa de Colón ist das Haus des Gouverneurs. 1492 besuchte Kolumbus auf seiner Reise nach Amerika das Haus, als er auf der Insel landete, um eines seiner Schiffe zu reparieren; er war mit dem damaligen Gouvernuer, Antonia de Torres, befreundet.

Das Gebäude bekam erst in den 1950er Jahren seine heutige Form; dabei wurden Teile des alten Gouverneurspalastes - wie das reich geschmückte Portal - in das Bauwerk integriert.

Das Museum hat fünfzehn Ausstellungssäle und zwei Innenhöfe. Der größere Hof ist mit einem gotischen Brunnen ausgestattet und besitzt ein Bogenwerk im Renaissancestil sowie eine Holzbalustrade, die aus dem im 16. Jahrhundert von Piraten zerstörten Dominikanerkloster stammen. Die Ausstellungssäle sind mit hölzernen kanarischen Kassettendecken geschmückt.

Kolumbus und seine Reisen sind der Schwerpunkt des Museums. Im Erdgeschoss befindet sich die Ausstellung zu Kolumbus, den Kanarischen Inseln, historischen Karten und Navigationsinstrumenten. Im ersten Stock werden Gemälde sowie Ausstellungsgegenstände zur Geschichte Gran Canarias und der Stadt Las Palmas präsentiert. Im Untergeschoss, der Krypta, zeigt das Museum eine Sammlung von Kunst- und Gebrauchsgegenständen präkolumbianischer Völker Lateinamerikas.

In zwei Ausstellungsräumen bietet das Museum einen geschichtlichen Überblick der Reisen des Kolumbus. Es werden Modelle seiner Karavellen, Seekarten und Tafeln mit den Routen der einzelnen Reisen präsentiert. Hier befindet sich auch eine Nachbildung des Zimmers des Admirals.




Gasse auf dem Weg zum Kolumbushaus



 
Bild aus dem Internet
   
Prospektbild



Nähere Ansicht Vorderseite
   
Die Rückseite



Brunnen in einem Innenhof
   
Kanone im anderen Innenhof



Laubengang im Obergeschoss
        
Eingang zum Museum im Obergeschoss



Schiffchenflotte
      
Seekarten und anderes Zubehör

   

Das Gästezimmer des Admirals