Knossos, nur wenige Kilometer außerhalb der kretischen Hauptstadt Heraklion gelegen, ist die wichtigste archäologische Ausgrabungsstätte auf der Insel. Seit der Entdeckung Ende des 19. Jahrhunderts ist der Palast von Knossos weltbekannt. Die aufwendigen Ausgrabungen zu Anfang des 20. Jahrhundert wurden von dem aus England stammenden Sir Arthur Evans geleitet. Mit erheblichen finanziellen Mittel begann er den riesigen Palast wieder aufzubauen. Für heutige Archäologie ist dies jedoch eine wissenschaftliche Katastrophe, da er beim Wiederaufbau viel über das alte Aussehen des Palastes nach eigenen Vorstellungen interpretierte. Den heutigen Laienbesucher freut es jedoch, er bekommt in Knossos viel mehr zu sehen als in den anderen 3 ausgegrabenen minoischen Palästen auf Kreta (Phestos, Malia und Kato Zakros).


Nach Ansicht von Archäologen hatte die Stadt im 16. Jahrhundert v. Chr. zwischen 10.000 und 100.000 Einwohner. Wohnräume mit Warmwasserheizung, Badezimmer mit Sitzbadewannen und Klosetts mit Wasserspülung wurden ausgegraben.






   



  




  



  



  










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